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05Nov

Mobilität der Zukunft: Flexibel und technologisch ausgefeilt

In dem Bild, das das Fraunhofer ISI für ein nachhaltiges Verkehrssystem im Jahr 2050 zeichnet, ist in urbanen Regionen eine multimodale Mobilität, also eine flexible Kombination und Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Eine wachsende Zahl von Autofahrern wird das Auto pragmatisch und rationell nutzen. Als Alternative zum privaten Pkw sind umfangreiche Mobilitätspakete überall verbreitet und können die ansonsten gestiegenen Mobilitätskosten erheblich senken. Rückgrat der vernetzten Mobilität ist der barrierefreie Zugang zu allen Verkehrsmitteln im Personenverkehr durch einfache und standardisierte Informations- und Buchungssysteme.

Bausteine der neuen Multi-Modalität sind ein moderner öffentlicher Verkehr, Car-Sharing, Mietwagen, Bike-Sharing, Mitfahrdienste inklusive Mobilitätsgarantien, Lieferdienste und Taxi. Die Abrechnung erfolgt im Pre-paid-Verfahren oder per monatlicher Rechnung über alle verwendeten Verkehrsdienstleistungen. Sharing-Pkw und -räder, die überall in den Städten parken, können spontan ohne Vorbuchung und ohne feste Rückgabezeit genutzt und an Parkplätzen überall in den Städten wieder abgestellt werden. Erschwingliche
Elektro-Räder steigern die Popularität des Fahrradfahrens auch in bergigen Regionen. Kurzstrecken werden wieder öfter zu Fuß  zurückgelegt, da attraktive Fußwege und vielfach grüne, verkehrsberuhigte Flächen zum Ausruhen und Verweilen geschaffen worden sind.

Intelligente, intermodale Routenplaner in den Smartphones der neuesten Generation ermitteln sekundenschnell die schnellsten, kostengünstigsten und umweltschonendsten Alternativen und lotsen den Bürger zu den verschiedenen Verkehrsmitteln. Der nächste Car-Sharing-Pkw, das nächste Leih-Fahrrad sowie die Anschlussverbindung mit Tram, Metro oder S-Bahn werden angezeigt und können einfach gebucht, genutzt und bezahlt werden.

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05Nov

Brauchen wir noch neue Straßen?

Eine kurze Zusammenfassung des aktuellen Kenntnisstandes

Stuttgart, den 23.11.2007
Joseph Michl, Verkehrsreferent des
Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg e.V.

Der Bau neuer Straßen wird von den Planern meist mit folgenden Argumenten begründet:

  • Entlastung der Anwohner;
  • Kapazitätsengpässen im bestehenden Straßennetz;
  • zukünftige Verkehrszunahme;
  • Zeit- und Treibstoffersparnis;
  • Erhöhung der Sicherheit

Alle 5 Argumente rechtfertigen die Straßen-Planung aber nicht oder sind schlichtweg falsch. Oft treten durch den Bau neuer Straßen sogar die gegenteiligen Effekte ein.

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14Jan

B90/Die Grünen wollen Plan für Neustadt

Chancen für ein Stadtteil mit Leben

Wir sehen in einer fachplanerischen Konzepterstellung für den “Alten-Kern” im Stadtteil Neustadt ein hohes touristisches Potential, damit verbunden Wertschöpfung und Erholung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger im nördlichen Odenwaldkreis. Ein gemeinsamer Antrag von B90/Die Grünen und der Breuberger Wählergemeinschaft (BWG) hat das Ziel der Finanzmittelbereitstellung im Haushaltsplan 2012.

Die umfassende soziostrukturelle, städtebauliche und verkehrstechnische Konzepterstellung soll als Geltungsbereich folgende Gebiete beinhalten:

  • vom Ortseingang (katholische Kirche) bis hin zur Breuberghalle (mit Breubergaue und Wolfenmühle)
  • die Abgrenzung im südlichen Bereich soll die Flächen bis zum Wall der B 426 mit einbeziehen
  • vorhandene Ausarbeitungen (z.B. Verkehrskonzepte aus zurückliegenden Jahren) sollen nach Möglichkeit mit in die umfassende Konzepterstellung einfließen.

Begründung:

Die im Stadtteil Neustadt ehemals durchgeführte Dorferneuerungsmaßnahme brachte neben städtebaulich gelungenen Fassadenverschönerungen und der Marktplatzgestaltung keine Verbesserungen in soziostruktureller Hinsicht.

Bedeutende städte- und wohnbauliche Quartiersverbesserungen konnten leider nicht erzielt werden.

Der Altstadtkern von Neustadt hat nach unserer Auffassung im heutigen Zustand dennoch Flächen, Gebäude und auch städtische Liegenschaften mit großem Entwicklungspotenzial in touristischer Hinsicht.

Mit der Mittelbereitstellung und Beauftragung eines Fachbüros für entsprechende Aufgabenstellungen soll der “Alte – Kern” im Stadtteil Neustadt mittel- und langfristig zu einem aufblühenden Altstadtbereich, im Zusammenspiel mit der Burg Breuberg und dem Breuberger Tourismus entwickelt werden.

Damit der Stadtteil Neustadt als historisch bedeutender Mittelpunkt unserer Stadt wieder belebt wird, ist in kommunalpolitischer Sicht somit ein neues Denken erforderlich.

02Nov

Bündnis90/Die Grünen gegen Ortsumgehungstangente in Hainstadt

Viel zu hohe Kosten für einen zweifelhaften Effekt

Die geplante Ortsumgehung in Hainstadt ist unserer Auffassung nach weder zukunftsweisend noch effektiv:

  • da die geplante Tangente im Gartenbereich vieler Häuser liegt, muß aufgrund der erhöhten Lärmbelästigung eine Lärmschutzmauer errichtet werden.
  • Die von der Stadt kalkulierten Kosten für die jeweiligen Varianten einer Ortsumgehungstangente sind aus unserer Sicht rein spekulativ.
  • Die bisherigen Erfahrungen bei solch großen Infrastrutur-Projekten (siehe Stuttgart 21) zeigen, daß die tatsächlichen Kosten meistens deutlich höher ausfallen als geplant.
  • Zudem ist zu erwarten, daß die Grundstückswerte der anliegenden Häuser deutlich sinken werden.
  • Die Kläranlage wird bei Hochwasser gefährdet, da die Aue (Ausgleichsfläche!) durch die Tangente zerschnitten wird.
  • Die geplante Trassenführung liegt in der Nähe vom Kindergarten!
  • Das Naherholungsgebiet entlang der Mümling wird zerstört, mit katastrophalen Folgen für die Natur und den Tourismus!
  • Eine weitere Versiegelung der Landschaft trotz des demographischen Wandels bedroht zusätzlich unsere heimische Flora und Fauna!
  • Teilbereiche der Aue sind Wasserschutzgebiet 1, die geplante Trasse führt nahe daran vorbei!

Wir Grüne fordern erneut eine Offenlegung aller Vorverhandlungen und Informationen!

Unser Antrag vom 02.05.2011 auf Offenlegung wurde damals von der SPD abgelehnt! Zudem würden wir ein Volksbegehren begrüßen, welches einen Volksentscheid vorsieht.

Wir setzen uns für eine drastische Verkehrsberuhigung auf den bestehenden Straßen ein!

Um den Lärm zu reduzieren und mehr Durchgangsverkehr abzuhalten, sollte eine Verkehrsberuhigung so ausgestaltet sein, dass handelsübliche Navigationsgeräte den LKW-Durchgangsverkehr möglichst auf andere Strecken verlagern.  Hierzu ist es notwendig und unserer Auffassung nach sinnvoll, für die Strecke zwischen Höchst und Mömlingen ein Fahrverbot für den LKW-Durchgangsverkehr zu verhängen, wie es z.B. für das gesamte Stadtgebiet Darmstadt gilt.

03Mai

Kanalsanierung und mögliche Straßensanierung im Stadtteil Hainstadt

Die Bürgerinnen und Bürger Breubergs müssen stärker in die Entwicklung unserer Stadt einbezogen werden!

in Bezug auf die bei einer Kanalsanierung in ST Hainstadt mögliche Straßensanierung fordern wir  eine direkte Bürgerbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger, im Besonderen aus dem ST Hainstadt!

Aus diesem Grund hat unsere Fraktion bei der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Antrag eingebracht, in der alle bisherigen Planungen offengelegt werden sollen.

Um den Antrag zu lesen, klicken Sie bitte auf den Link “Antrag Straße ST Hainstadt 3von3-1!

Antrag_Straße_ST_Hainstadt_3von3-1

BÜNDNIS 90 – DIE GRÜNEN   Für eine transparente Stadt- und Vergabepolitik  -  für mehr direkte Bürgerbeteiligung!!!

Mehr direkte Demokratie wagen !!!

02Mai

GRÜN ….. und Breuberg blüht auf !!!

Ein historisches Ereignis !

Die Grünen ziehen ins Breuberger Rathaus ein !

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

Der erste Schritt für mehr Demokratie ist geschafft: mit vier Stadtverordneten und einem Magistrat sind die GRÜNEN jetzt im Breuberger Rathaus vertreten!

In unserem Wahlprogramm können Sie lesen, wofür wir uns die kommenden Legislaturperiode einsetzen wollen.

Was uns hierbei besonders wichtig ist:

  • wir wünschen uns eine transparente Stadtpolitik mit deutlich mehr Bürgernähe!
  • Die Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt müssen bei wichtigen Entscheidungen, die das Gemeinwohl betreffen, direkt entscheiden (mehr Bürgerbegehren!)
  • Die Stadt muß dezentral und eigenständig  umweltfreundlich Energie (Strom, Wärme, etc.) erzeugen und unabhängig von den großen Stromkonzernen werden!

RADIKAL – DEZENTRAL

Die Breuberger und Breubergerinnen sind das Souverän !!!

Unsere Mandatsträger im Breuberger Ratshaus:

von links nach rechts: Elke Wengerter (Stadtverordnete), Sabine Wagner (Stadtverordnete), Horst Heckmann (Magistrat), Horst Stapp (Stadtverordneter), Volker Zahn (Stadtverordneter)

25Mrz

Tarek Al-Wazir beim OV Breuberg

Die Spende für den OV Breuberg

Die Spende für den OV Breuberg


12Mrz

Elke Wengerter vom OV Breuberg ist 100. Mitglied!

Von links: Jürgen Frömmrich MdL, Elke Wengerter, Horst Kowarsch

An der Aschermittwochsveranstaltung des Höchster Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN konnte der Geschäftsführer Horst Kowarsch das 100. Mitglied des Kreisverbands Odenwald begrüßen. Jürgen Frömmrich, MdL, der eigens zu dieser Veranstaltung als Gastredner aus Wiesbaden angereist war, gratulierte Elke Wengerter ebenfalls recht herzlich.

Elke Wengerter sammelte ihre politische Erfahrung in der Kommunalpolitik im bayerischen Haibach. Nun führt sie, nach einem Wohnungswechsel nach Wald-Amorbach, die Breuberger GRÜNEN-Liste auf Platz 1 bei der Kommunalwahl am 27.03.2011 an. Elke Wengerter kandidiert zusätzlich auf der Ortsbeiratsliste für Wald-Amorbach.

Der erst im November 2010 gegründete Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Breuberg ist hinter Michelstadt und Erbach bereits die drittgrößte Vereinigung der GRÜNEN im Odenwaldkreis.

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